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Studiengruppe

Ringu Tulku Rinpoche

unter der spirituellen Führung von
Venerable Ringu Tulku Rinpoche

Die Dharma-Studiengruppe läuft nach einem Plan, der in Absprache mit Ringu Tulku Rinpoche entstanden ist.

Zeit: Di 19.45 – 21.15 Uhr
Ort: SoBi Münster

Schwerpunkte der Gruppenabende:

  • Einführung in die buddhistischen Sichtweisen und Methoden (Grundlagen des Hinayana- und Mahayana-Fahrzeuges)
  • Stabiles, stilles Verweilen (Shamatha-Meditation)
  • Einsichts-Meditation mit Erforschung des Geistes (Vipassana-Meditation)
  • Tonglen-Meditation
  • Annäherung an die Vajrayana-Praxis
  • Text-Studium

Dzogchen Pönlop Rinpoche

Wir benutzen u.a. Studientexte aus dem Nalandabodhi-Studienplan von Dzogchen Pönlop Rinpoche.

Ringu Tulku besucht die Gruppe einmal jährlich.
Zusätzlich gibt es Termine mit den Lamas des Kamalashila-Institutes.

Einführende Worte von Ringu Tulku Rinpoche:

„Es ist nicht notwendig, dass wir eine besondere Lehre oder eine andersgeartete neue Idee finden. Wir sollten ganz einfach das Verständnis im Dharma (der erfahrbaren Wahrheit) auf eine andere Art anwenden, nämlich tatsächlich von der Erfahrung her. Buddhismus ist nicht dogmatisch, es ist ein System von Methoden, wobei die persönliche Erfahrung genutzt wird. Der buddhistische Weg sich einer Sache zu nähern, ist vor allem ein Weg des Fragen-Stellens. Und wenn man ein Verständnis gewonnen hat, besteht die reelle Chance Dinge zu verändern. So ist das Verständnis ein sehr wichtiger Teil, das Verständnis durch Erfahrung.

Es ist nicht so, dass wir unsere Religion verändern, indem wir von einem Glaubenssystem zu einem anderen wechseln. Wir operieren nicht mit Glaubenssystemen, wenn wir Buddhismus praktizieren.

Wenn wir diesen grundlegenden Weg gehen, gibt es nichts, was speziell Östlich oder Westlich wäre, es ist grundlegend menschlich und grundlegend spirituell.

Es bedeutet nicht, in eine komplexe spirituelle Lehre hineinzuspringen und dadurch verwirrt zu werden. Es bedeutet nicht, eine spezielle Belehrung oder Unterweisung in allen Einzelheiten zu erhalten und damit den Zusammenhang zu verlieren und engherzig zu werden.

Es bedeutet vom Ganzen ein Bild zu bekommen.

Buddhismus bedeutet Antworten zu finden, nicht in Schriften, sondern auf experimentelle Weise.

Die grundlegende Idee auf dem spirituellen Weg ist, dass man niemals glücklich und zufrieden werden kann, wenn man nur versucht äußere Dinge zu verändern, denn das ist unmöglich. Aber wenn man an seinem Geist arbeitet, kann man seine geistige Disposition verändern. Folglich liegt die Lösung darin, am eigenen Geist zu arbeiten.

Das ist der spirituelle Weg Probleme zu lösen – an seiner geistigen Disposition zu arbeiten.“

Quelle: Dharma-Tor

Dzogchen Pönlop Rinpoche:  Der Dharma ist wie Wasser – ein Plädoyer für den westlichen Buddhismus